Psychologen gehen davon aus, dass es nur 30 Sekunden dauert, bis das Bild vom Gegenüber entstanden ist. Und das ist oft nur schwer zu revidieren. Grund genug, sich auch Gedanken über das äußere Erscheinungsbild zu machen.
„Der erste Eindruck zählt“, heißt es gemeinhin und zumindest in Fragen des Auftretens ist dieses Sprichwort aktueller denn je. Ein fester Händedruck zur Begrüßung, gute Umgangsformen, schlechthin das, was Großmütter unter „guten Manieren“ verstehen, sind heute gefragt. Wer seinen beruflichen Auftritt optimieren will, der muss im Ganzen überzeugen. Nicht nur fachliches Wissen und Benimmfragen im engeren Sinn zählen hier. Der erste Eindruck beginnt bereits bei Optik und Outfit. Nicht umsonst sagen die Amerikaner: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“ Gut gekleidete Menschen wirken ehrlicher und seriöser.
Männer sollten neben einem dunklen Anzug auch legere Kombinationen aus Sakko und Hose im Schrank haben, dazu eine gute Handvoll heller Uni-Hemden und dazu passende, einfarbige oder dezent gemusterte Krawatten. Und natürlich auch die richtigen Socken: zum gepflegten Business-Erscheinungsbild gehören Kniestrümpfe in Schwarz, Dunkelblau oder Braun. Kurze Socken, die im Sitzen den Blick auf behaarte männliche Knöchel freigeben, zerstören jeden seriösen Look.
Formelle Kleidung signalisiert jederzeit, dass die berufliche Situation – gleich welcher Art – ernst genommen wird. Im Zweifelfall sollte die Maxime in Punkto Business-Styling deshalb auch eher over- als underdressed lauten. Nicht ohne Grund empfehlen Karriereberater, sich kleidungsmäßig „nach oben“ zu orientieren.